Am 18. März 2026 fand die sechste Spurensucher-Sitzung wie geplant statt. Während dieses Treffens wurden die Ergebnisse des vorherigen Zwischentreffens vorgestellt und die weiterentwickelten Themen präsentiert. Die Arbeitsgruppe „Spurensuche" arbeitet weiterhin kontinuierlich und strukturiert an der Dokumentation der Geschichte der Milchwirtschaft in Schleswig-Holstein. Die Treffen bauen systematisch aufeinander auf: Ergebnisse werden gemeinsam reflektiert, neue Themen identifiziert und vertieft. Ziel bleibt es, das vorhandene Wissen nachhaltig zu sichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass die Arbeit nicht isoliert erfolgt, sondern in einen größeren regionalgeschichtlichen Kontext eingebettet wird, sodass Zusammenhänge zwischen einzelnen Entwicklungen der Milchwirtschaft sichtbar gemacht werden können.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Arbeitsgruppe verschiedene Perspektiven einbezieht und eng mit lokalen Institutionen zusammenarbeitet. Durch Interviews, Archivarbeit und die Auswertung historischer Dokumente entsteht ein umfassendes Bild der Entwicklung der Milchwirtschaft. Die Ergebnisse des Treffens werden nicht nur schriftlich festgehalten, sondern auch in digitalen Formaten nach Fertigstellung präsentiert. So wird ein breites Publikum erreicht und das Bewusstsein für die Bedeutung dieses Kulturerbes gestärkt. Die positive Resonanz der Teilnehmer zeigt, dass das Engagement der Gruppe einen wichtigen Beitrag zur regionalen Geschichtsforschung leistet. Gerade der generationenübergreifende Austausch innerhalb der Gruppe erweist sich als besonders wertvoll, da langjährige Erfahrungen mit neuen methodischen Ansätzen kombiniert werden und so ein lebendiges, vielschichtiges Bild der Vergangenheit entsteht.

Zusätzlich ist auf der VEM-Homepage – bitte an Hans-Peter Wagner melden – ein Zugang für die Spurensucher eingerichtet, in welcher eine gemeinsame Arbeit erfolgen kann. Dieser digitale Arbeitsbereich ermöglicht es den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, neue Spurensucherergebnisse direkt einzupflegen und sich unkompliziert über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Durch die zentrale Plattform wird die Zusammenarbeit deutlich erleichtert, da alle relevanten Materialien und Informationen jederzeit zugänglich sind. Außerdem können Termine für weitere Treffen koordiniert und Aufgaben verteilt werden. Die Nutzung dieses Zugangs fördert nicht nur die Effizienz der Projektarbeit, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe. Interessierte, die sich künftig aktiv an der Spurensuche beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich über die genannte Kontaktperson zu melden, um Zugang zur Plattform zu erhalten und sich in die laufende Projektarbeit einzubringen.

Die nächste Sitzung ist geplant im Oktober 2026. Die Einladung an die Spurensucher erfolgt rechtzeitig. Folgende Themen sollen zur Sprache kommen:

  • Das Milchschloß im Norden
  • Ein Zeitzeuge berichtet über die Meierei Woldewraa
  • Der Werdegang einer Meierei von der Gründung bis zur Schließung

Hans-Peter Wagner - Bad Malente, 15.072026